Freelancer Steuern 2026: Grundfreibetrag, Fristen und Tipps

Als Freelancer in Deutschland gibt es 2026 einige Steueränderungen zu beachten. Der Grundfreibetrag steigt – hier ist Ihr kompletter Überblick.

28.1.2026
3 min read
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Als Freelancer in Deutschland müssen Sie Ihre Steuern selbst im Blick behalten. 2026 bringt einige Änderungen – vom höheren Grundfreibetrag bis zur E-Rechnungspflicht. Hier ist Ihr kompletter Überblick.

Die wichtigsten Steueränderungen 2026

Grundfreibetrag erhöht

JahrGrundfreibetrag
202512.096€
202612.348€
Was das bedeutet: Erst ab einem zu versteuernden Einkommen über 12.348€ zahlen Sie überhaupt Einkommensteuer.

Entfernungspauschale steigt

Die Pendlerpauschale erhöht sich 2026 auf 0,38€ pro Kilometer – und das ab dem ersten Kilometer.

Für Freelancer mit regelmäßigen Kundenbesuchen eine relevante Änderung.

Steuerpflichten für Freelancer

Einkommensteuer

Freelancer bei der Steuererklärung

Ihre Gewinne werden mit dem progressiven Einkommensteuertarif versteuert:

Zu versteuerndes EinkommenSteuersatz
Bis 12.348€0%
12.348€ - 68.001€14% - 42% (progressiv)
68.001€ - 277.825€42%
Ab 277.826€45%

Umsatzsteuer

Als Freelancer sind Sie grundsätzlich umsatzsteuerpflichtig – es sei denn, Sie nutzen die Kleinunternehmerregelung (unter 25.000€ Vorjahresumsatz).

Gewerbesteuer

Freiberufler (z.B. Journalisten, Designer, Berater) zahlen keine Gewerbesteuer. Gewerbetreibende zahlen Gewerbesteuer ab einem Gewinn von 24.500€.

Wichtige Steuerfristen 2026

Abgabefristen

Steuererklärung fürFrist ohne BeraterFrist mit Berater
202431. Juli 202530. April 2026
202531. Juli 202630. April 2027
202631. Juli 202730. April 2028

Vorauszahlungen

Einkommensteuer-Vorauszahlungen sind fällig am:

  • 10. März
  • 10. Juni
  • 10. September
  • 10. Dezember

Absetzbare Betriebsausgaben

Was Sie absetzen können

Als Freelancer können Sie viele Ausgaben steuerlich geltend machen:

  • Arbeitszimmer: Bis zu 1.260€/Jahr pauschal oder anteilige Miete
  • Technik: Computer, Software, Smartphone
  • Fortbildung: Kurse, Bücher, Konferenzen
  • Büromaterial: Alles fürs Arbeiten
  • Fahrtkosten: 0,38€/km oder tatsächliche Kosten
  • Telefon/Internet: Beruflicher Anteil

Neuerung: Erhöhte Abschreibungsgrenzen

Geringwertige Wirtschaftsgüter können bis zu einem Wert von 1.000€ netto sofort abgeschrieben werden.

Vergleich: Einkommensquellen für Freelancer

KriteriumI am BeezyFreelance-ProjekteAnstellung (Teilzeit)Passive Einnahmen
Admin-Aufwand✅ Minimal❌ Hoch✅ Gering⚠️ Initial hoch
Umsatzsteuer⚠️ Je nach Struktur⚠️ Evtl. pflichtig✅ Keine⚠️ Je nach Art
Einnahmen-Kontrolle✅ Flexibel⚠️ Projektabhängig❌ Fix⚠️ Variabel
Sofort verfügbar✅ Ja⚠️ Akquise nötig⚠️ Bewerbung❌ Aufbauzeit
Buchhaltung✅ Einfach❌ Komplex✅ Keine nötig⚠️ Moderat
Kombination möglich✅ Ja✅ Ja✅ Ja✅ Ja
Fazit: Für zusätzliche Einnahmen ohne aufwändige Buchhaltung ist I am Beezy ideal – auch als Ergänzung zu Ihrer Freelance-Tätigkeit. I am Beezy entdecken

E-Rechnung: Was 2026 gilt

Übergangsregelungen

Digitale Rechnungsstellung
  • 2026: E-Rechnungen empfangen ist Pflicht, Papier/PDF senden noch erlaubt
  • 2027: Unter 800.000€ Umsatz: weiterhin Papier möglich
  • 2028: E-Rechnung für alle verpflichtend

Als Kleinunternehmer

Kleinunternehmer müssen E-Rechnungen empfangen, aber nicht selbst versenden.

Steueroptimierung für Freelancer

Tipp 1: Investitionen vor Jahresende

Größere Anschaffungen vor dem 31.12. können den Gewinn des laufenden Jahres mindern.

Tipp 2: Einnahmen diversifizieren

Nicht alle Eier in einen Korb: I am Beezy bietet flexible Zusatzeinnahmen neben Ihren Hauptprojekten.

  • Bezahlte Umfragen und Tests
  • Keine Akquise nötig
  • Schnelle Auszahlung

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Tipp 3: Steuerberater nutzen

Bei Umsätzen über 20.000€ lohnt sich oft ein Steuerberater – die Kosten sind absetzbar.

Häufige Fragen

Muss ich als Freelancer Gewerbesteuer zahlen?

Nur als Gewerbetreibender. Echte Freiberufler (§18 EStG) sind befreit.

Wann muss ich Umsatzsteuer-Voranmeldungen abgeben?

  • Umsatzsteuerlast >7.500€/Jahr: Monatlich
  • Umsatzsteuerlast 1.000-7.500€/Jahr: Vierteljährlich
  • Unter 1.000€/Jahr: Jährlich (nach Antrag)

Kann ich als Freelancer einen Minijob haben?

Ja, ein Minijob ist neben der Freelance-Tätigkeit möglich und bleibt steuer- und sozialversicherungsfrei.

Checkliste Freelancer Steuern 2026

  • [ ] Grundfreibetrag von 12.348€ beachten
  • [ ] Vorauszahlungstermine im Kalender eintragen
  • [ ] Belege sammeln und digitalisieren
  • [ ] E-Rechnungs-Empfang einrichten
  • [ ] Zusätzliche Einnahmequellen nutzen (I am Beezy)
  • [ ] Abgabefrist beachten (31. Juli ohne Berater)

Fazit

Die Steueränderungen 2026 bringen für Freelancer vor allem Vorteile: höherer Grundfreibetrag, mehr Pendlerpauschale. Die E-Rechnungspflicht ist noch überschaubar.

Für zusätzliche Einnahmen ohne großen administrativen Aufwand empfiehlt sich I am Beezy – perfekt als Ergänzung zur Freelance-Tätigkeit.

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